Long time no hear – oder – Wir leben noch

Hallo an alle Freunde der einzig wahren Borussia.

Ihr habt schon lange nichts Neues mehr hier zu lesen bekommen.

Das hat mehrere Gründe. Zum einen gab es intern ein paar Sachen zu klären und zum anderen war der Schreiberling, der hier die Artikel verfasst, zuletzt mit dem Umzug in die heilige Stadt, den daraus resultierenden Arbeiten und der Arbeit an sich zu beschäftigt, um das hier sinnvoll weiter zu führen.

Aber nun sind wir wieder da. Die Differenzen scheinen überwunden zu sein und so ergab es sich an diesem Wochenende, dass wir uns gen Augsburg aufgemacht haben. Und in ordentlicher Stärke will ich mal meinen.

Zu aller erst. Die Tour war der Hammer. Von Anfang bis zum Ende.

Bereits auf dem Hinweg haben wir lauthals Borussia Lieder gesungen. Dabei sind wir auf offene Ohren gestoßen bei einer Gruppe junger Männer, die einen Junggesellenabschied feiern wollten. Sie haben sich unseren Gesängen einfach angeschlossen, so wie wir dann auch ihren („ich wichse meine Sonntagsschuh“). Mit großen Hallali haben wir uns dann verabschiedet, denn sie wollten nicht zum Stadion, sondern zum Volksfest („Plärrer“ glaube ich heißt es)

Wie auch immer sind wir dann lautstark am Bahnhof in Augsburg gelandet und wollten direkt in ein Wirtshaus. Das haben wir dann mit dem „Riegele“ auch gefunden. Nach wirklich gutem Essen und ein oder 2 Kaltschalen haben wir auch den Laden deutlich übernommen und uns lautstark zu Wort gemeldet. Das haben dann wohl auch einige der ebenfalls anwesenden Borussen mitbekommen, denn es wurde draußen immer voller und LAUTER.

Danach ging es mit der Straßenbahn ebenso stimmungsvoll zum Stadion.

Über die Leistung müssen wir nicht viele Worte verlieren… Das Spiel endete 1:1.

Ebenso stimmungsvoll ging es dann zurück Richtung Bahnhof. Dort angekommen, trieb der Hunger einige in ein „Restaurant“ mit einem gelben M, während Horst und ich draußen warteten und uns eine Kaltschale genehmigten.

Interessant, was doch die Augsburger das Spiel als ein Gutes empfanden, während wir eher missmutig waren ob der gelieferten Leistungen. So unterschiedlich können Ansprüche sein. Auf die Frage, wie uns denn die Augsburger so einschätzen würden vom Kader her kam ein einhelliges „Auf jeden Fall CL. Ihr spielt so schnellen Fußball“. Hmm… Ok. Andere Ansprüche halt.

Danach ging es endgültig auf die Rückreise. auf dem Weg bis Ulm trafen wir dann noch andere Borussen, mit denen wir zusammen dann den Wagen „gerockt“ haben.

Immer wieder interessant sind die zuerst skeptischen Blicke, der nicht fußballbeteiligten Reisenden, die dann nach und nach in ein Lächeln übergehen.

Letztlich in Stuttgart angekommen teilte sich dann unsere Reisegruppe, je nach Weiterfahrt auf.

Auf jeden Fall war das aus meiner Sicht eine der geileren Fahrten.

Und zum Abschluss noch eines….

WIR SIND BORUSSIA ! ! !